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Gitarrenkonzerte und Solo-Shows

Gitarrenkonzerte werden in verschiedenen Formen aufgeführt. Meist handelt es sich dabei um Gitarrenensembles oder Solokünstler. Die meisten dieser Konzerte sind der klassischen Musik zuzuordnen. Daneben gibt es jedoch auch Konzerte, in denen die Gitarristen moderne, kreative Stücke präsentieren.

40 Stühle in Hamburg

Seit dem Jahr 20112 hat sich Hamburg Gitarrenkonzerten verschrieben. Diese finden stets an außergewöhnlichen Orten statt. Das Projekt, das dahintersteckt, nennt sich 40 Stühle. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden alljährlich junge, aufstrebende Gitarrenkünstler präsentiert. Der Bogen spannt sich dabei von der klassischen Musik über Flamenco bis hin zum Jazz und Blues. Die Konzerte sind immer für ein kleines Publikum von maximal vierzig Personen ausgerichtet und finden entweder an öffentlichen Plätzen oder in geschlossenen Veranstaltungsräumen statt.

Kreative Solisten

Ein Konzert mit einer Sologitarre ist für jeden Künstler eine eigene Herausforderung. Eine gewöhnliche Konzertgitarre bietet nicht viel Soundvariationen. Deshalb ist es hier auch schwierig, Abwechslung in die Performance zu bringen. Einige Gitarristen, die solo auftreten, schaffen dies aber durchaus. Viele Sologitarristen bedienen sich eines Pedalboards, um eine Klangvielfalt zu erzeugen. Ein Pedalboard ist ein Brett, auf dem Schalter montiert sind, die mit dem Fuß bedient werden. Dadurch kann der Klang der Gitarre eindrucksvoll modifiziert werden. Meist bietet ein Pedalboard einen Booster, ein Wah-wah sowie einen Verzerrer.

Um der Gitarre noch mehr Sounds zu entlocken, haben sich verschiedene Spieltechniken entwickelt. Zu diesen zählen beispielsweise das Alternate Picking, das Sweep Picking oder das Tapping. Beim Alternate Picking schlägt man abwechselnd mit Zeigefinger und Mittelfinger verschiedene Saiten an. Beim Sweep Picking verwendet der Künstler ein Plektrum und schlägt damit mehrere Saiten an. Beim Tapping werden Saiten so gezupft, dass gleichzeitig Basslinien und Akkorde zu hören sind. All diese Techniken erfordern viel Fingerspitzengefühl im wahrsten Sinne des Wortes. Sie sorgen jedenfalls dafür, dass dem Saiteninstrument wesentlich mehr schräge Töne entlockt werden können als beim normalen Anschlag.